Filmauswahl

»Vandana Shiva«

Dokumentation, von Bettina Witte

»Khasi – Im Land der Frauen«

Dokumentation, D 2012, von Bettina Witte

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Der indische Bundesstaat Meghalya liegt nördlich von Bangladesch und südlich von Assam in den Vorläufern des Himalaya. Meghalaya heißt übersetzt: Wo die Wolken wohnen.

In dieser Region hat sich beim Volksstamm der Khasi die matrilineare Gesellschaftsform erhalten, das heißt, die Erbfolge richtet sich immer nach der weiblichen Linie. Im Bundesstaat Meghalaya ist das sogar in der Verfassung verankert. Obwohl die meisten Khasis während der Kolonialisierung der Engländer zum Christentum übergetreten sind, halten sie an ihrer traditionellen Lebensweise fest.

»Andrea Palladio – Bauen für Gott und die Welt«
Dokumentation, D 2009, von Bettina von Pfeil und Bettina Witte

Der Architekt Andrea Palladio (1508 – 1580) hat nicht nur das Gesicht der alten Welt geprägt, sondern auch Maßstäbe gesetzt. Vor 500 Jahren wurde er als Sohn eines Müllers in Padua
geboren. Palladio baute viel in Vicenza und bestimmte vor allem mit seinen Palastbauten das Vicenzer Stadtbild. Sein Ruhm beruht auf seiner funktionalen Baukunst und seiner architektonischen Harmonie im Gleichklang der Formen. Er war ein Architekt, der Kunstgeschichte
geschrieben hat, der Geist mit Schönheit verband. Es war immer Palladios Wunsch, auch in Venedig wirken zu dürfen. Doch die Venezianer haben es dem Architekten schwer gemacht. Liebten sie doch die Gotik, das Verspielte, Gold und Dekor, Überfluss und Pracht. Palladio, der strenge Minimalist, stand jedoch eher für das Gegenteil. Erst der verzweifelte Doge Alvise
Mocenigo gab Palladio einen der größten und bedeutendsten Bauaufträge der damaligen Epoche: Zum Dank dafür, dass Gott die Stadt von der Pest erlöst hat, gab er Palladio den Zuschlag für die Errichtung der Kirche Redentore auf der Insel Giudecca. Mit dem Redentorefest feiern die Venezianer heute noch alljährlich die Befreiung von der Pest und den Bau ihrer liebsten Kirche.
Die Dokumentation zeigt in eindrucksvollen Bildern nicht nur die Bedeutung der Baukunst des italienischen Architekten Andrea Palladio, sondern zeichnet auch ein Bild seiner Epoche.

»The boys of Kloster Indersdorf«

Dokumentation, D 2008, ZDF Zeitgeschichte
Autorin/Regie: Bettina E. Witte, Wiesbaden
Recherche: Anna Andlauer, Bettina E. Witte
Kamera: Lukas Schmid, Andrea Gatzke
Produzent: carpe diem Film & TV Produktions GmbH, Saarbrücken

Dass das Kloster Indersdorf in Bayern eines der wichtigsten Auffanglager für ‘Displaced Children‘ am Ende der Nazidiktatur war, ist erst im vergangenen Jahr im Dachauer Umkreis bekannt geworden. Unterlagen wurden im Kloster gefunden und diese führen in die ganze Welt. Bis zu 1000 Kinder und Jugendliche haben 1945 dort Zuflucht gefunden und wurden nach Jahren bitterster Erfahrungen liebevoll betreut.

60 Jahre später, trafen sich auf Initiative einer bayerischen Lehrerin, Anna Andlauer, die ‚Old Boys of the Cloister’ das erste Mal wieder in Indersdorf. 15 Ehemalige kamen.
Der Film konzentriert sich auf zwei Brüder und deren Freund. Die Kamera hat nah begleitet, wie sie das erste Mal wieder nach 60 Jahren ihr ‚Cloister’ sahen:
Zoltan Farkas, geb.1927 – Wissenschaftler an der Stanford University in Stanford (Kalifornien), und sein Bruder Erwin Farkas, geb. 1929 – Psychotherapeut in Minnesota und ihr gemeinsamer Freund aus Kindertagen Lazar Kleinmann (heute Leslie Kleinman) aus Kanada, geb.1929, kamen an die Stätte der ersten Befreiung zurück. Befreiung – nicht nur von den physischen Qualen der KZ Erfahrungen (einer von ihnen war in 14 Konzentrationslagern!) – sondern vor allem auch von den psychischen Qualen.

Die Jugendlichen wurden wieder an ihre Wurzeln geführt, religiöse Zeremonien – vor allem die jüdischen – wurden ihnen wieder beigebracht bzw. erlaubt. Behutsam wurden sie wieder an ihre eigene Identität herangeführt.

»ZDF-reportage – Der feine Unterschied«
Wohlstandsdoku, D 2007, von Hilde Buder-Monath und
Bettina Witte, Kamera: Bruno Trawinski

Das Institut Villa Pierrefeu: Am Genfer See lernen heiratswillige Society-Damen, dass man mit guten Manieren nicht nur einen guten Kerl, sondern auch Arbeit findet.

»Gesichter Europas – Die Baronin im Blütenmeer«

Portrait, D 2007, von Bettina Witte und Silvia von Bennigsen, ZDF / Arte/2007

Ein Portrait über die Gründerin des Gartenfestivals auf Schloss Ippenburg bei Osnabrück. Diese Dokumentation lief in der Reihe ‚Gesichter Europas‘, in der Reihe ‚Starke Frauen‘ und auch ‚zum Weltfrauentag‘ 2007.

»Er war ein Stück von uns«
Portrait, D 1996, von Bettina Witte

Ein Portrait über den Schriftsteller Carl Zuckmayer in Saas-Fee.